„Du pfeifst gräulich. Hoffentlich finde ich ein Musikstück, zu dem du nicht pfeifen kannst.“

“ Das gibt’s überhaupt nicht. Ich pfeife auch zur Tocatta in d-moll.“

Als nächstes dröhnten Laute aus dem Lautsprecher, die ich schwer einordnen konnte. Sie kamen mir vor wie eine Mischung aus Lauten, die man benutzt, um Wale im Ozean anzulocken, einem Presslufthammer, der sich in einer Betonwand festgefahren hat, was dessen Benutzer allerdings nicht davon abhält, ihn weiter auf höchster Stufe und ohne Rücksicht in die Wand zu donnern, sowie eine Schallplatte mit dem Geschrei eines kleinen Kindes, bei der die Nadel an einer Stelle hängt und ohne Unterlass sich immer tiefer in das ein und das selbe Klangintervall eingegraben hat.

Geschrieben von Wolfgang Schnier

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