Foto:  Ein Schatten vom Schatten im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit.
Foto: Ein Schatten vom Schatten im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit

Gedichte entstünden nicht aus Gefühlen. Das sagt man denjenigen, die Gedichte aus Gefühlen schreiben.

Auch hieß es einst brachial und zugleich vornehm: ‚Gedichte werden gemacht.‘
Das ist falsch. Gedichte sind immer bereits entstanden.

Gedichte sind müde: Sie sind wie die Hoffnung auf einen Traum vom Paradies, an den man sich dann am Morgen nicht mehr erinnern kann. Was zurückbleibt, das ist der Schatten, den das Gedicht schlägt.

Geschrieben von Wolfgang Schnier

Das Sein verstimmt das Bewusstsein. literatur & kultur| lesen & schreiben| tech & privacy| kritik & gesellschaft|

ein Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s