Foto:   Geschenkt.
Bild: Geschenkt (Foto: Wolfgang Schnier)

Der Verfall des Schenkens spiegelt sich in der peinlichen Erfindung der Geschenkartikel, die bereits darauf angelegt sind, daß man nicht weiß, was man schenken soll, weil man es eigentlich gar nicht will. Diese Waren sind beziehungslos wie ihre Käufer.

Adorno, GS 4 (Minima Moralia), S. 47.

Geschrieben von Wolfgang Schnier

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5 Kommentare

  1. Sehr schön. Insbesondere die Allusion auf dem Photo: geschenkt. Der Himmel so gleichgültig wie der See, in dem er sich spiegelt; >geschenkt<: als übertragene Redewendung der Gleichgültigkeit, die ausdrückt, dass etwas leichtherzig, ohne Hingabe hingegeben wird.

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