Schlaglicht Nummer 1

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass viele Menschen gehörigen Respekt vor diesem Werk haben und es daher nur dem Namen nach kennen, aber sich nie trauen, es in die Hand zu nehmen und zu lesen. Viel zu übermächtig schillert der Name, viel zu abgehoben scheint der Inhalt zu sein. Das ist Unsinn. Einem Freund von mir schob ich ohne weitere Erklärungen das kostenlose e-book als Test beim Einrichten seines e-book Readers auf sein Gerät. Er kam nie über die Zueignung hinaus, viel zu sehr klammerte er sich an sein Pflichtbewusstsein, gerade auch und besonders schon die erste Seite zu verstehen — wie soll der ganze Text gelingen, wenn man schon die erste Seite nicht versteht? Seit dem bin ich vorsichtiger: ‚Überspringe die Zueignung und das Vorspiel auf dem Theater und beginne gleich mit dem eigentlichen Text!‘ so meine Empfehlung beim nächsten Versuch beim nächsten Bekannten. Er war begeistert vom Text. Und so rate ich das immer noch. Wenn man dann den Text gelesen hat, kann man das Vorspiel immer noch lesen. Es läuft ja nicht weg.

Das ist Schlaglicht Nummer 1 auf diesen Text, der wohl zu einem der am meisten besprochenen Texte der deutschen Literatur gehört. Die Schlaglichter sollen mit unterschiedlichen Blickwinkel einen ersten Zugang zum Text bieten, ohne eine simple Nacherzählung des Inhalts zu sein (die gibt es hier) und ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

Foto:  Elinore (CC-BY-SA-3.0)
Foto: Elinore (CC-BY-SA-3.0)

Schlaglicht Nummer 2

Bis heute gibt es keine vollständige Historisch-Kritische Ausgabe von Goethes Gesamtwerk in einer abgeschlossenen Reihe. Das ist insofern bemerkenswert, als dass es zum Beispiel für Paul Celan gleich mehrere Historisch-Kritische Ausgaben gibt und auch sonst scheint mir kein wichtiger deutscher Schriftsteller zu fehlen. Allerdings ist Goethes Werk so umfangreich, vielschichtig und weit verzweigt, sodass es schlicht ein Ding der Unmöglichkeit gewesen ist, ein derart umfangreiches Werk in einer gedruckten historisch-kritischen Ausgabe einzufangen. Jedoch gibt es Annäherungen: Die annähernd 15.000 Briefe Goethes sind historisch-kritisch ediert worden und es gibt eine historisch-kritische Edition vom Faust, die seit Februar 2016 online in einer Beta-Version verfügbar ist. Langfristig wird sich wohl die Herausgabe historisch-kritischer Ausgaben in digitaler Form durchsetzen. Goethe arbeitete am Faust-Stoff mehr als 60 Jahre, es scheint unmöglich alle Bearbeitungsstufen und Versionsschichten anders darzustellen als digital. Der Vorteil liegt allerdings auch auf der Hand: Die Ausgabe ist für alle online zugänglich, den Gang in die Bibliothek kann man sich sparen.

Und was ist mit der Version des Fausts, die ich schon zuhause habe? Und ist Omas Ausgabe überholt — geht so etwas überhaupt? Nun, in der Regel sollten die Leseausgaben heutzutage alle geeignet sein, zur Not greift man auf die Reclam-Ausgabe für weniger als fünf Euro zurück — wie es zu Omas Zeiten aussah, kann ich nicht überblicken. Wenn man in seiner Ausgabe etwas Ähnliches findet wie „Der Textversion liegt der Faust-Text im 12. Band der Ausgabe letzter Hand (Goethes Werke 1828) zugrunde“, dann ist man eigentlich ganz gut dabei.

Schlaglicht Nummer 3

Als meine Deutschlehrerin damals anfing mit uns den Faust zu besprechen, holte sie weit aus und erklärte in den größten Worten, die ihr zur Verfügung standen, was für ein Genie und kultureller Übervater Goethe gewesen sei. Das ging eine geschlagene Schulstunde lang, der Sockel, auf den sie Goethe stellte, wurde von Minute zu Minute größer. Irgendwann meldete sich etwas genervt ein Mitschüler: Ob wir nicht endlich einmal selbst überprüfen könnten, ob diese ganze Lobhudelei auch gerechtfertigt sei. Es sei ja schön und gut, was sie so erzähle, aber letztlich schaffe das doch nur noch mehr Distanz zu dem Text als man ihn sowieso schon verspüre. Auf der einen Seite sei er ja froh, dass er den Faust nicht als Fremdsprachentext lesen müsse, aber andererseits wäre es ja schon eine gehörige Last, dieses Buch auch wirklich zu verstehen und für gut zu befinden, weil man sonst das Gefühl habe, den kulturellen Anschluss ans eigene Land verloren zu haben. Und, er war gerade warm geworden, die Einleitung der Lehrerin sei nicht gerade dazu geeignet, uns die Berührungsängste zu nehmen, sondern lege uns eigentlich mit jedem weiteren Satz höhere Hürden in den Weg. Die Lehrerin fand diesen Einwand ebenso beeindruckend wie der Rest von uns. Und so fingen wir endlich an den Text zu lesen.

Wem das hier also viel zu viel Bohei ist: Auf zum Text! Man kann den Faust auch lesen ohne großes Taritara drumherum!

Schlaglicht Nummer 4

Einige Formulierungen des Fausts sind in den allgemeinen Sprachgebrauch gekommen. Die bekannteste Wendung dürfte wohl die Gretchenfrage sein. Eine andere Wendung kann als ein Schlüssel für das Verständnis des ganzen Textes dienen. In der Szene Vor dem Tor erwidert Faust dem eher blassen Wagner:

Bist du dir nur des einen Triebs bewusst;
O lerne nie den andern kennen!
Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,
Die eine will sich von der andern trennen;
Die eine hält, in derber Liebeslust,
Sich an die Welt, mit klammernden Organen;
Die andre hebt gewaltsam sich vom Dust
Zu den Gefilden hoher Ahnen. (V. 1110-1116)

Diese zwei Seelen in seiner Brust sind die Triebfeder seines gesamten Handelns und man kann, vor allem in der ersten Hälfte des Stücks, an vielen Stellen dieser Ambivalenz nachspüren. Faust schwankt immer zwischen euphorischem Tatendrang und niedergeschlagenem Defätismus, zwischen augenblicklicher Begeisterung und nachdenklicher Melancholie. Eigentlich meint Faust ja in dieser zitierten Szene, dass in ihm auch das Streben nach Höherem innewohne, dass er nicht ruhen könne, bis er die Geheimnisse der Welt entschlüsselt habe. Aber das ist ja eigentlich eine äußerliche Charakterisierung – es ist aber auch eine viel tiefersitzende Beschreibung seiner Gefühlswelt und seiner Persönlichkeit. Diese Sprunghaftigkeit wird schon in rund hundert Versen deutlich, gleich in der ersten Szene. Hier heißt es direkt am Anfang: „Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor;“ (V. 358-359) Und so seufzt und jammert Faust weiter: „Weh! steck ich in dem Kerker noch? Verfluchtes dumpfes Mauerloch“ (V. 398-399) — gemeint ist nicht nur seine Studierstube, sondern auch seine Beschränktheit als Mensch. Und dann, nur wenige Verse und einen Gedanken weiter, nachdem er ein Buch aufschlägt: „Ha! welche Wonne fließt in diesem Blick/ Ich fühle junges heil’ges Lebensglück“ (V. 430-431). Und so geht es weiter und weiter: Faust springt aus einer Stimmungslage in ihr Gegenteil. Das wird zu einer seiner Triebfedern und zieht sich durch den gesamten Text. Es ist eine wichtige Charakterisierung von Faust.

Wenn man beim Lesen auf diese Eigenheit achtet, hat man bereits einen der wichtigsten Aspekte des Textes zur Hand.

Foto: Wolfgang Schnier
Foto: Wolfgang Schnier

Schlaglicht Nummer 5

Eigentlich ist Faust ein Theaterstück. Und es wird auch diese Saison auf deutschen Bühnen gespielt, etwa in München, Trier und Bonn (und vermutlich noch in anderen Städten). Die Inszenierungen sind dabei so verschieden und individuell wie die Dramaturgen und Intendanten innovativ, klassisch oder (post-)modern sein möchten. Es gibt aber auch eine zeitlose Abfilmung des Theaterstücks, nämlich die mit Gustaf Gründgens als Mephisto. Diese Version gibt es gefühlt schon immer als Arthouse-Film auf DVD. Und mittlerweile auf youtube. Es gibt also keine Ausrede mehr, egal wo Faust gespielt wird, hier kann man ihn in einer hervorragenden Version ansehen. Und wenn man dann einmal eine Inszenierung live auf der Bühne sieht, dann hat man schon einen Vergleich, kann Differenzen und Nuancen erkennen und fühlt sich gleich ein stückweit mehr als Faust-Experte.

Schlaglicht Nummer 6

Es gibt vermutlich tausende von Bezugnahmen auf den Faust, die überall in der kulturellen und literarischen Landschaft in Deutschland herumgeistern. Auf zwei möchte ich kurz hinweisen, da ich befürchte, dass sie in dem ganzen Faust-Trubel übersehen werden, zumal sie nicht direkt zugänglich sind.

Thomas Mann hielt am 29.Mai 1945 einen Vortrag in der Library of Congress unter dem Titel Deutschland und die Deutschen. Er fand statt im Rahmen seiner jährlichen Verpflichtung, einen großen Vortrag in Washington, D.C. zu halten, und Thomas Mann drückte sich ein paar Mal um diese lästige Pflicht. Als er es nicht mehr weiter aufschieben konnte, gab er mit dieser fulminanten Rede einen der ersten Erklärungsversuche für den völligen Zusammenbruch von Kultur und Zivilisation in Deutschland. Und er erklärte es mit dem faustischen Charakter der Deutschen und der deutschen Kultur. Die zentrale Passage in seiner Rede lautet:

[…] daß es nicht zwei Deutschland gibt, sondern nur eines, dem sein Bestes durch Teufelslist zum Bösen ausschlug. Das böse Deutschland, da ist das fehlgegangene gute, das gute im Unglück, in Schuld und Untergang.

Natürlich gab es noch weitere Anspielungen und Erläuterungen in dieser Rede, am besten liest man sie sich einmal in Ruhe durch. Aber sie kommt eben nicht ohne einen Bezug auf das „Faustische“ der deutschen Kultur aus.

Ebenfalls auf den Zusammenhang zwischen deutscher Hochkultur wie dem Faust und der Nazi-Barbarei wies der israelische Schriftsteller Amos Oz in seiner Dankesrede für den Goethepreis im Jahre 2005 hin. Goethe lebte und wirkte ja bekanntlich in Weimar. Dort gibt es den sogenannten Ettersberg, ungefähr sechs Kilometer von Goethes Stadthaus entfernt. Dort wanderte Goethe gelegentlich, und, so die Legende, unter einer dieser großen Eichen schrieb Goethe eine Szene des Faust. Nun, zwischen Juli 1937 und Januar 1945 stand die Goetheeiche im Konzentrationslager Buchenwald, direkt gegenüber dem Zeughaus, bis sie von einem amerikanischen Luftangriff schwer getroffen verbrannte. Nirgends ist deutsche Hochkultur und Nazi-Barbarei näher greifbar als auf dem Ettersberg bei Weimar.

Für den Text selbst braucht man dieses Wissen freilich nicht. Aber dieses Schlaglicht gehört zum weiteren Kontext und zur Wirkungsgeschichte des Faust.

Schlaglicht Nummer 7

Ab welchem Alter ist der Faust zu empfehlen, wann macht es Sinn, sich damit zu beschäftigen? Es gibt Bilderbücher mit dem Faust-Stoff, die werden ab 7 Jahre empfohlen (einfach im Internet mal nach „Faust für Kinder“ suchen). Es gibt übrigens viele Klassiker in einer kindgerechten Bilderbuchversion, was ich als ein Zeichen nehme, dass diese ‚altehrwürdigen Kulturdenkmäler‘ sehr wohl in unseren Alltag gehören und ihren Platz hier haben. Ich habe den Text in seiner Originalform schon mit 12-jährigen gelesen, allerdings zusammen und mit laufenden Erklärungen bei jeder Frage (also nach so gut wie jedem Satz). Es war anstrengend, aber man lernt selbst auch viel dabei. Eine selbstständige Beschäftigung mit dem Text halte ich erst einige Zeit später für möglich, wenn gewisse Grundfertigkeiten bereits vorhanden sind, die dem Textverständnis dienlich sind.

Great Books
Bild: Dan Smith (CC BY-SA 2.0)

Schlaglicht Nummer 8

Es gibt Faust I und Faust II — brauche ich für das Textverständnis von Faust I ein Basiswissen von Faust II, und umgekehrt, muss ich für Faust II erst Faust I gelesen haben? — Das ist relativ leicht zu beantworten: Es sind zwei mehr oder weniger unabhängige Teile und wenn vom „Faust“ die Rede ist, dann ist meist der erste Teil gemeint. Es ist gut zu wissen, dass es zwei Teile gibt, aber für das Textverständnis des ersten Teiles ist es unerheblich. Bevor man sich aber an den zweiten Teil macht, sollte man den ersten schon gelesen haben.

Schlaglicht Nummer 9

Kann man Teile von dem Stück auslassen? — Ich würde sagen nein, aber ich weiß, dass an Schulen oftmals einzelne Szenen ausgelassen werden, weil man nicht die nötige Zeit findet. Die Hexenküchen-Szene und die Walpurgisnacht gehören manchmal dazu, aber das kommt letztlich immer auf den einzelnen Unterricht an. Beim Lesen gilt wie bei jedem Buch: Wenn es zu lange dauert oder langweilig wird, darf man selbstverständlich einen Absatz, eine Rede, eine Seite überspringen. Oft ist es ja so, da redet jemand seitenlang, aber man weiß schon von Anfang an, was kommen wird — so ungefähr gilt das ja auch für andere Bücher. Also: Gerne einzelne Passagen überspringen, aber jede Szene mitnehmen.

Schlaglicht Nummer 10

Möchte man einen ersten Einstieg in das weite Feld der Sekundärliteratur haben, also zu Literatur über den Faust, dann würde ich zwei einfache Zugänge empfehlen, die ohne große Hürden erreichbar sind: Zum einen bietet sich der Lektüreschlüssel aus dem Reclam-Verlag an. Wenn ich das richtig sehe, gibt es den Text auch samt Lektüreschlüssel in einem komfortablen Band für keine 5 Euro. Dort sollte man dann alle weiterführende Literatur finden, die man für den Anfang braucht. Zudem gibt es eine ganz interessante Einführungsreihe der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, die sich explizit an Einsteiger und Studienanfänger richtet. Hier ist auch eine solide Einführung in das Werk Goethes erschienen. Das ist insofern empfehlenswert, alsdass hier sehr kompakt auch der weitere Kontext des Faust erläutert wird.

Foto: Wolfgang Schnier
Foto: Wolfgang Schnier

Geschrieben von Wolfgang Schnier

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18 Kommentare

  1. Großartig! Das ist ein Text, den man locker jüngeren Leuten empfehlen kann, die Faust lesen müssen/wollen (eine Buchhändlerin sagte mir neulich, als ich „Wahrheit und Dichtung“ kaufen wollte, aber nichts von Goethe bei ihr im Regal fand: Spontan und freiwillig kaufe den selten jemand, er sei ein reiner Schriftsteller für die Schule – naja, so ganz glaube ich ihr das wiederum nicht), aber noch Angst und Hemmungen haben – Deine Schlaglichter bringen einige wesentliche Aspekte rund um den Faust auf den Punkt, auch tolle weiterführende Tipps. Hast Du sowas auch zu Faust II vor? Das wäre für mich sehr hilfreich…

    1. Einverstanden, ich nehme den Faust II dann mal auf meine Liste. 😉

      In meiner Buchhandlung gibt es ein Regal übertitelt mit „Wissen/Klassiker“. Dort sind die ganzen Schullektüren und Klassiker, die sich wohl ansonsten nicht so verkaufen wie andere Bücher. Ich verstehe das schon, dass man sich nach der Nachfrage richten muss. Und solange die Bücher ja für den nächsten Tag bestellt werden können, finde ich das halb so tragisch.

      1. Klar, dass nicht alle Klassiker vorrätig sein können, zumal meine Buchhandlung auch eine sehr kleine ist. Aber ich dachte in meiner Naivität, Goethe sei überall, so als Übervater und Statussymbol 🙂

  2. „Das also ist des Pudels Kern!“ – ebenfalls sehr bekannt. Im „Deutschen Klassiker Verlag“ gibt es eine schöne gebundene zweibändige Ausgabe, in der sowohl Faust 1 und 2 enthalten sind als auch ein Kommentarband. Gibt es aber nur noch antiquarisch (leider, leider).
    Einen schönen Ansatz hast du gewählt, allgemein wird nicht zu viel, sondern zu wenig über Goethes Faust gesprochen und geschrieben. Die Veröffentlichung am heutigen Tage ist ebenfalls gelungen, denn auf ihn sollten sich alle Deutschen verständigen können. Und wenn man Goethe ganz allgemein erst einmal für zu groß hält, liest man zuerst den Werther, den ebenfalls jeder gelesen haben sollte.

    1. Ich habe u.a. die zweibändige Insel Taschenbuchausgabe. Ich mag da die Kommentare und Erläuterungen. Aber den Faust I lese ich immer noch in meinem alten Reclam-Büchlein aus der Schulzeit. Viele mögen diese Reclamausgaben ja nicht, aber gerade beim Faust verbinde ich doch ein paar angenehme und anregende Lektürestunden mit dieser Ausgabe.

      Ich habe zuerst den Faust gelesen und erst sehr viel später den Werther. Geschadet hat es mir nicht. 😉

      1. Bei mir genauso. Faust in der Schule, Werther sicher zehn Jahre später privat. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass er weniger klassisch anmutet, er ist weniger mittelbar, er ist ein Werk, das gerade Jugendliche ansprechen dürfte. Für manche Werke sollte man jung sein, um sie noch hinreichend würdigen zu können.

  3. Es ist überraschend, wie schnell man mit Faust I warm werden kann. Faust II war für mich jedoch eine große Herausforderung – und die ganz große Liebe hat sich immer noch nicht eingestellt.

    1. Ja, das kann ich gut nachvollziehen. Der Zugang zu Faust II ist schwieriger und eben anders als bei Faust I. Es geht eben nicht genauso weiter wie man es vielleicht erwartet.

  4. Wunderbar! Die Idee mit den Schlaglichtern gefällt mir sehr gut. Von den Schülern weiß ich übrigens, dass sie die Gründgens-Inszenierung allen anderen vorziehen.

    1. Vielen Dank! – Tja, Gründgens wirkte noch zu einer Zeit, wo Marthe und Gretel weiblich waren, Schauspieler noch eine Rolle hatten (statt fünf oder sechs) und die Bühnendekoration noch nicht völlig in die Postmoderne weg abstrahiert wurde. Ich kann das sehr gut verstehen.

  5. Eine tolle Einführung. Ich persönlich fand den Faust – und zwar beide Teile – in der Schule sehr inspirierend. Wahrscheinlich hatten wir eine gute Deutschlehrerin. Es macht sicherlich viel aus, wie der Stoff vermittelt wird. Ich kann mich erinnern, dass wir auch oft als Klasse viel Spaß hatten beim Interpretieren und Nachspielen.

  6. Eine sehr schöne Zusammenfassung, eine tolle Rezession. Vielleicht stimmst du auch meiner Ansicht zum Thema Klassiker zu. Diese habe ich in meinem Text „Von der Jugend ohne Bücher“ auf meiner Seite zusammengetragen. Goethes Faust nimmt dabei einen zentralen Aspekt ein, weshalb ich deine Rezession auch wunderbar nachvollziehen kann.

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