„Was ist das Wichtigste, das wir in Deutschland von einem Juden, der Auschwitz überlebt hat, lernen können?“

Elie Wiesel:
Vor allem ist es die Treue zur Wahrheit. Und daß die Wahrheit eins ist, aber es viele Wege gibt, die zu ihr führen. Ein Jude ist nicht besser als Sie, noch ist er schlechter. Er ist nicht wahrheitstreuer als Sie, noch ist er unaufrichtiger als Sie. Ein Jude ist genau wie Sie — verloren in einer Welt, in der er verzweifelt nach dem Sinn seines Daseins sucht. Und während wir hier sind — eine kurze Reise —, sollten wir uns gegenseitig helfen und menschlich zueinander sein, anstatt uns zu bekämpfen.“


„Eine Quelle für die Hoffnung finden“. Elie Wiesel im Gespräch mit Reinhold Boschert. In: Süddeutsche Zeitung, 28./29.10.1989. 

Geschrieben von Wolfgang Schnier

Das Sein verstimmt das Bewusstsein. literatur & kultur| lesen & schreiben| tech & privacy| kritik & gesellschaft|

3 Kommentare

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s