Auf Twitter poste ich ja ab und zu Bilder unter dem Hashtag Promenadologie. Meist sind dies Bilder von der ein und selben Strecke (über die ich hier einmal näher nachgedacht habe).

Hier nun einmal die meiner Meinung nach schönsten Bilder aus über sechs Jahren Promenadologie:

 

Als Kamera benutze ich entweder die Kamera des Moto G3, oder neuerdings die Lumix FZ300. Alle meine Bilder stehen übrigens unter der Creative Commons Lizenz und können gerne verwendet werden.

Geschrieben von Wolfgang Schnier

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6 Kommentare

  1. wahrhaftig, ein sehr schönes album!
    ich halte immer ausschau nach fotos, die sich für ein poem-pic (kombination bild mit gedicht/zitat) eignen. falls ich mal wieder auf der suche bin, klopfe ich bei dir an und frage nach, ob …
    lieben gruß, pega

  2. Sehr gelungene Fotografien beim Spazieren – und ein gelungener „Gedankengang“ in dem früheren, oben verlinkten Beitrag. Promenieren, spazierengehen – dem Augenblicklichen und Ewigen nachdenken.
    In den platonischen Dialogen gefielen mir Sokrates‘ Spaziergänge in den Rahmenhandlungen, sei es vom Piräus in die Stadt hinein in der Politeia, aus der Stadt hinaus am Fluss Ilissos im Phaidros oder die Wanderung in den Nomoi: „Jedenfalls ist, wie wir hören, der Weg von Knossos nach der Grotte und dem Tempel des Zeus dazu ausreichend, und es gibt, wie sich erwarten läßt, unterwegs für die gegenwärtige Hitze unter den hohen Bäumen schattige Ruheplätze, unsern Jahren aber möchte es wohl angemessen sein, da häufig zu rasten und den ganzen Weg mit Bequemlichkeit, indem wir durch Gespräche uns ermutigen, zurückzulegen.“ (Platon, Nomoi, 625 c, hier in der Ausgabe von Ursula Wolff bei rowohlt.)
    Frohes Spazieren und schöne Grüße

  3. Mein Favorit ist das Nebelbild. Gibt es für solche Fotos spezielle Einstellungen zu beachten (Blende, Belichtungszeit,…)? Ich komme von einer einfachen Knipse und habe seit kurzem eine Panasonic Lumix (FZ1000). Wenn ich früher versuchte neblige Situationen einzufangen, war es als hätte ich einen Polfilter davor. Die Bäume waren da, der Nebel weg.
    Danke im Voraus – Peter

    1. Ja, man muss da schon auf gewisse Dinge achten. Aber ich bin kein Fotograf und nur Freizeitknipser. Das heißt, ich mache meistens 100 Bilder mit den unterschiedlichsten Einstellungen und von denen sind dann ca. 10 halbwebs brauchbar. Aus denen wähle ich dann den Favoriten aus. So kommen viele Bilder zustande. Es ist auch immer eine Frage welche Kamera man benutzt; die Einstellungen für Blende und Belichtung können für eine Kamera ganz gut sein, für eine andere braucht man dann schon andere. Da gibt es dann auch für jedes Kameramodell eine eigene ausführliche Literatur zu kaufen. Für viele Bilder nehme ich auch die Automatikeinstellungen und viele Bilder, vor allem bei Spaziergängen, knipse ich mit dem Handy, weil ich nicht immer eine Kamera mit mir mitschleppe. Das Nebelbild ist ein solches Bild mit dem Handy. Das habe ich noch mit meinem alten Lumia 820 geschossen, das hatte eine Zeisskamera eingebaut.

      Für viele gute Bilder braucht man keine richtig fette Kamera, die man dann im Zweifelsfall nicht mitschleppt. Man braucht vor allem ein gutes Auge und ein Gespür für ein gutes Motiv. Viele Bilder, die ich sehe (und auch selbst mache), haben ein eher langweiliges Standardmotiv und bieten kaum etwas reizvolles. Man kann dann viel mit Blickwinkel oder Perspektive machen, aber manchmal braucht man einfach nur den richtigen Augenblick. So war das bei dem Nebelbild: So oft wie ich dort vorbeigegangen bin, es ist immer total langweilig und nichtssagend. Aber in diesem dichten Nebel wars ein richtig nettes Motiv.

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