Kindheit ist das Ziel, von dem man nicht weiß, dass man es als Erwachsener haben wird.

Jugend ist die Zeit, wo man nicht weiß, dass es ein Leben danach geben wird.

Erwachsen-Sein bedeutet, dass die Probleme und Sorgen an die eigene Tür klopfen, und nicht mehr an die der Eltern.

Erwachsen-Sein meint aber auch zu funktionieren unter Umständen, unter denen man als Kind oder Jugendlicher nicht funktionierte. Es ist daher auch die Sehnsucht nach der Zeit, als das noch anders war.

Danach kommt die Reife, wenn man all das hinter sich lassen kann und zurückschaut und den Weg hoffentlich für gut befinden kann. Unmöglich sind Abkürzungen, die man in der Kindheit nicht ahnt, in der Jugend herbeisehnt und als Erwachsener fürchtet. Horas non numero nisi serenas.

Geschrieben von Wolfgang Schnier

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